Flächenangebot

Das Flächenangebot auf einem Immobilienmarkt setzt sich zusammen aus dem Leerstand (inkl. Untermietflächen), den Flächen im Bau und der sogenannten Pipeline. Laut gif beinhaltet das Flächenangebot somit die Summe aller angebotenen Büroflächen, für die eine Vermarktung zum Beobachtungszeitpunkt vorgesehen ist und die noch verfügbar sind. Diese Zahl wird nicht von öffentlichen Einrichtungen, sondern von den Marktteilnehmern eines Standortes (z.B. Immobilienmakler) quartalsweise, halbjährlich oder jährlich erhoben. Da hier jeder Teilnehmer eine eigene Erhebung vornimmt, kommt es zu unterschiedlichen Aussagen.

Für den Büromieter zeigt diese Kennziffer an, ob es zu einer Verknappung oder einem Überangebot von Büroflächen kurz-, mittel- oder langfristig kommen kann. Besonders "schwammig" ist die Aussage zur Pipeline von Büroflächen, da es sich zum Teil um Immobilien handelt, die erst auf den Markt kommen, wenn eine gewisse Vorvermietung vorhanden ist. Auch die Untermietflächen können nur insoweit angegeben werden, wenn sie zur offiziellen Vermarktung freigegeben wurden. Dies ist allerdings nicht immer der Fall, da eine wirtschaftliche Schieflage bei Unternehmen vermutet wird, die ihre Flächen zur Untervermietung anbieten.