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Erst mit einer geschmackvollen Begrünung wirkt ein Büro richtig gemütlich. Bei der Wahl der Pflanzen solltest du jedoch den individuellen Pflegeaufwand berücksichtigen, damit Gießen, Düngen und Umtopfen nicht zum Full-Time-Job werden. Wir stellen dir einmal zehn Pflanzen vor, die kaum Ansprüche an Pflege und Standort stellen.
Pflanzen verbessern die Luftqualität, schlucken Geräusche und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Doch nicht alle Pflanzen eignen sich für die Begrünung des Büros. Welche Pflanzen im Büro wirklich langfristig funktionieren, hängt nicht nur von Licht und Raumgröße ab, sondern auch von Pflege, Standortwechseln und Nutzungsintensität. Anbieter wie Plantclub, die sich auf ganzheitliche Bürobegrünung spezialisiert haben, berücksichtigen diese Faktoren bereits bei der Planung.
In unserer Top 10 der besten Büropflanzen stellen wir dir zehn hübsche Gewächse vor, die besonders pflegeleicht und robust sind.
1. Schusterpalme
Die Aspidistra trägt ihren Beinamen „Eisenpflanze“ nicht ohne Grund. Sie gilt als äußerst widerstandsfähig und kommt problemlos mit wenig Licht, Temperaturschwankungen und unregelmäßigem Gießen zurecht. Ideal ist ein schattiger bis halbschattiger Standort sowie eine moderate Wassergabe – das Substrat darf zwischen den Wassergaben leicht antrocknen. Die Aspidistra gedeiht bei normalen Raumtemperaturen, benötigt kaum Dünger und ist damit eine besonders pflegeleichte Wahl für Büros.
2. Strahlenaralie
Die Schefflera amate oder Strahlenaralie überzeugt als strukturstarke Büropflanze mit großen, glänzend grünen Blättern. Im Gegensatz zu stark wasserliebenden Pflanzen bevorzugt sie gleichmäßig feuchte Erde ohne Staunässe. Ein heller bis halbschattiger Standort ist optimal, die normale Raumluft wird gut vertragen. Regelmäßiges Gießen und gelegentliche Düngergaben fördern ein gesundes Wachstum, während ihre robuste Art sie besonders geeignet für professionelle Arbeitsumgebungen macht.
3. Baumfreund
Der Baumfreund zählt ebenfalls zu den pflegeleichten Pflanzen für das Büro. Er benötigt lediglich einen hellen bis halbschattigen Standort, regelmäßig Wasser und eine Mindestraumtemperatur von 15 Grad Celsius. Mit Kletterhilfe rankt sich der Baumfreund bis zu drei Meter in die Höhe, aber auch als Hängepflanze machen sich seine fallenden Ranken im Büro gut.
4. Nestfarn
Mit seiner ungewöhnlichen lanzettlichen Blattform und seiner knackig-grünen Blattfärbung bildet der Nestfarn im Büro einen hübschen Hingucker. Für ideale Wuchsbedingungen sorgen Sie, wenn Sie ihn an einem halbschattigen Ort aufstellen, regelmäßig wässern, hin und wieder düngen und ein- bis zweimal in der Woche mit feinem Wassernebel besprühen. Lediglich Temperaturschwankungen nimmt der Nestfarn übel. Er benötigt eine gleichmäßige Raumtemperatur zwischen 20 und 25 Grad Celsius
5. Kentia-Palme
Die Kentia-Palme zählt zu den Klassikern unter den Büropflanzen. Mit ihren elegant überhängenden Wedeln sorgt sie für eine ruhige, hochwertige Atmosphäre. Sie bevorzugt helles, indirektes Licht, kommt jedoch auch mit weniger Licht gut zurecht. Gegossen wird mäßig – die oberste Erdschicht sollte zwischen den Wassergaben antrocknen. Während der Wachstumsphase freut sich die Palme über leichte Düngung. Durch ihr langsames Wachstum und ihre Langlebigkeit ist sie ideal für langfristig genutzte Arbeitsräume.
6. Bogenhanf
Schummrige Ecken und eine Raumtemperatur unter 15 Grad verträgt er auf Dauer nicht – ansonsten ist der Bogenhanf mit nahezu allen Lebensbedingungen zufrieden. Auch wenn das moderate Gießen im Trubel der Vorbereitung für eine Großkundenpräsentation für einige Wochen untergeht, nimmt er das nicht krumm. Länger als zwei Monate sollten solche Trockenzeiten jedoch nicht anhalten.
7. Dieffenbachia
Die meisten Arten der Dieffenbachia bilden lanzettliche, grün-weiß gezeichnete Blätter aus, die im hohen Maße Schadstoffe aus der Raumluft filtern. Beim Wuchs legen sie ein vergleichsweise hohes Tempo vor, wenn sie an einem hellen bis halbschattigen Platz aufgestellt und regelmäßig gegossen werden. Auch in dunkleren Ecken findet die Dieffenbachia sich zurecht, gedeiht hier allerdings nicht so üppig.
8. Yucca-Palme
Die Yucca-Palme – diese wird auch als Palmlilie bezeichnet - zählt zu den unverwüstlichen Klassikern unter den Zimmerpflanzen. Das hat sie auch ihren geringen Pflegebedürfnissen zu verdanken. Die Yucca-Palme stellen Sie am besten an einem hellen Standort auf und düngen sie regelmäßig etwa einmal in der Woche. Sie hält kühle Temperaturen von bis zu acht Grad Celsius Stand und benötigt aufgrund ihres beachtlichen Speichervermögens nur in großen zeitlichen Abständen ausreichend Wasser. Genießt die Yucca-Palme die richtige Pflege, erreicht sie eine Wuchshöhe von bis zu drei Metern.
9. Ufopflanze
Mit 30 bis 40 Zentimetern legt die Ufopflanze einen deutlich kleineren Wuchs als die Yucca-Palme an den Tag. Damit eignet sie sich besonders gut als Topfpflanze beispielsweise auf der Empfangstheke. Die Blätter, deren Form an kleine Ufos erinnern, wuchern am besten an einem hellen Standort, an den kein direktes Sonnenlicht vordringt. Während der Wuchszeit zwischen März und September benötigt die Ufopflanze regelmäßige Düngergabe. Ansonsten gibt sie sich mit mäßig feuchten Ballen und einer Raumtemperatur von etwa 17 Grad zufrieden
10. Drachenbaum
Ebenso wie die Yucca-Palme verhilft die Zimmerpalme „Drachenbaum“ den Büroräumen zu einem exotisches Flair. Direktes Sonnenlicht mag der Drachenbaum nicht, ansonsten ist auch er eine anspruchslose Grünpflanze, die in der Wuchszeit regelmäßig wenig Wasser und etwa alle zwei Wochen eine Düngung benötigt. Je üppiger die Blätter wachsen, desto effektiver reinigt der Drachenbaum die Luft und sorgt so für angenehme Arbeitsbedingungen im Büro.