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Ein gemeinsames Büro ist keine Garantie für einen freundlichen und kollegialen Umgang miteinander. Häufig ist sogar das Gegenteil der Fall. In vielen Unternehmen gibt es Fälle von Mobbing. Mit gezielten Maßnahmen sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zum Mobbing-Opfer werden.
Die Grafikerin vom Nachbartisch fährt Ihnen kalt lächelnd mit dem Fahrstuhl vor der Nase weg, der Chef vom Dienst „vergisst“ regelmäßig, Ihnen wichtige Informationen zu übermitteln und der Creative Director verkauft Ihre Idee als seine eigene. Ein angenehmes Betriebsklima sieht anders aus. Doch wann handelt es sich um eine grobe Unhöflichkeit und wo beginnt das Mobbing?
Vom Mobben (engl. „to mob“ = bedrängen, angreifen) spricht man, wenn eine Person systematisch schikaniert wird. Hinter den regelmäßigen Schikanen wie verbalen Attacken, Isolation vom Team und öffentliche Demütigungen steht also ein sorgfältig geplantes Konzept.
Ursachen für Mobbing gibt es viele. Zu den häufigsten zählt der Konkurrenzdruck. Einige Menschen versuchen, den Rivalen um einen begehrten Posten aus dem Weg zu räumen, indem sie dessen Ansehen auf fachlicher und/oder persönlicher Ebene demontieren. Oder Vorgesetzte versuchen, unliebsame Mitarbeiter anhand von unlauteren Mitteln loszuwerden.
Beispiel: Kurz vor der Präsentation vor der Geschäftsführung verschwinden wichtige Unterlagen von Ihrem Rechner. Der Chef beauftragt Sie, innerhalb einer viel zu kurz kalkulierten Zeitspanne komplexe Aufgaben zu erledigen oder ein Kollege äußert sich in Ihrer Gegenwart immer wieder in anzüglicher Weise. Möglichkeiten zu mobben bietet der Arbeitsalltag im Büro mehr als genug – und dieser Dauerstress schlägt irgendwann auf die Gesundheit.
Mögliche Folgen von Mobbing: