Auf dieser Website werden zur Verbesserung der Funktionalität und des Leistungsverhaltens sowie zur Nutzungsanalyse Cookies eingesetzt. Wenn Sie die Nutzung der Website fortsetzen, gilt dies als stillschweigende Einwilligung in die Verwendung von Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok

Willkommen auf dem Berliner Büromarkt

Potsdamer Platz - Foto: Vincent Mosch

Foto Potsdamer Platz: ©Vincent Mosch

Berlin hat Größe. Das gilt auch für den Büromarkt der Hauptstadt. Ganz gleich ob City Ost oder City West, Berlin-Süd oder Berlin-Nord – das Angebot an Büroflächen ist vielfältig, so dass jedes Büroraumkonzept vom Einzel- bis zum Großraumbüro abgebildet werden kann. Damit Sie nicht den Überblick verlieren finden Sie auf bürosuche.de nicht nur neue Räumlichkeiten in allen Berliner Bürostandorten, sondern erhalten wichtige Informationen rund um das Thema Büroflächen.
 

Büromieten in Berlin


Die Hauptstadt bietet für jeden Etat passsende Büroflächen. Die höchsten Mieten für Büroflächen werden am Pariser Platz/Untern den Linden mit bis zu 38,00 €/m² aufgerufen. Im besonders stark nachgefragten innerstädtischen Bereich ist auch aufgrund des knapper werdenden Angebots mit einer weiteren Anhebung der Mietpreise zu rechnen. Wer also plant, in den zentralen Standorten Büroräume zu mieten oder bestehende Mietverträge zu verlängern, sollte zeitnah handeln. Größere Auswahlmöglichkeiten zu verhältnismäßig günstigen Preisen gibt es außerhalb des Berliner S-Bahn-Ringes. Allerdings müssen hier häufig Zugeständnisse hinsichtlich Infrastruktur und Verkehrsanbindung gemacht werden. Detaillierte Informationen zu den Berliner Büromieten finden Sie auf unserer Mietpreiskarte.

Eine Stadt wie keine - Attraktiv zum Wohnen und Arbeiten


Anders als in anderen deutschen Großstädten hat Berlin gleich mehrere 1-A-Bürolagen zu bieten. Bedingt durch die  ehemalige Teilung der Stadt, gibt es nicht nur ein Zentrum, sondern gleich mehrere. Im Immobilienkreisen spricht man daher von 1-A-City-Ost und 1-A-City-West. Der Ostteil der City entspricht dem Bezirk Mitte. Die Toplagen sind hier Pariser Platz / Unter den Linden (29,00 €/m² - 38,00 €/m² Mietpreisspanne), Potsdamer Platz / Leipziger Platz (21,00 €/m² - 28,50 €/m²), Französische Straße / Gendarmenmarkt (19,50 €/m² – 25,50 €/m²) Hackescher Markt / Oranienburger Straße (21,00 €/m² – 28,50 €/m²) sowie S-Bahnhof Friedrichstraße (20,50 €/m² – 25,50 €/m²). Neben zahlreichen Einrichtungen des Bundes haben sich in der City-Ost viele Konzernzentralen angesiedelt, wie z.B. die Deutsche Bahn. Zum Westteil der City gehören die Stadtteile Tiergarten, Charlottenburg und Wilmersdorf. Die Toplage befindet sich am Kurfürstendamm / Joachimstaler Straße (18,50 – 36,00 €/m²). Die am häufigsten ansässigen Branchen kommen hier aus dem Beratungs- sowie dem Immobiliensektor.

 

Insgesamt profitieren die in Berlin ansässigen Unternehmen von einem hohen Potenzial gut ausgebildeter Arbeitskräfte und hoch qualifizierter Fach- und Führungskräfte. Die Hauptstadt kann pro Kopf die höchste Forscher- und Akademikerdichte Deutschlands vorweisen und hat jedes Jahr ca. 19.000 Hochschulabsolventen. Die Verkehrsinfrastruktur zählt hinsichtlich ihrer Modernität und Leistungsfähigkeit europaweit zu den Besten. Die geplante Eröffnung des Berliner Großflughafens wird - allen Pannen und Verzögerungen zum Trotz - die internationale Bedeutung der Stadt und ihre Wahrnehmung als Metropole weiter erhöhen. Der Mix der Berliner Wirtschaft aus klassischen Industrieunternehmen, einem lebendigen Mittelstand sowie dynamischen Start-ups steht schon heute für Innovationskraft und ist Keimzelle für die unterschiedlichsten Trends in der ganzen Republik.
 

Berlins Entwicklung zur Gründermetropole
 

Wie das Ergebnis einer 2013 von McKinsey unter dem Namen „Berlin gründet“ veröffentlichten Studie zeigen, kommen auf eine Betriebsgründung in München 2,8 in Berlin. Die Stadt hat die besten Voraussetzungen, sich weiter zur führenden Gründermetropole in Europa zu entwickeln. Im Zuge dessen könnten bis 2020 über 100.000 neue Arbeitsplätze durch Start-ups entstehen. Nicht zuletzt auch, weil es in Berlin das meiste Risikokapital gibt.

Besonders groß ist das Interesse seitens der Unternehmensgründer nach Büroflächen in Berlin-Mitte, Kreuzberg und Friedrichshain.  Der Erfolg vieler Start-ups in der Hauptstadt lässt sich unter anderem an der starken Expansion und der damit verbundenen hohen Anmietungszahl ablesen. Nichtsdestotrotz ist die Vermietung an einen Start-up für einen Eigentümer häufig ein zweischneidiges Schwert und erfordert eine gewisse Flexibilität. So favorisieren Unternehmensgründer eher Mietverträge mit kurzen Laufzeiten – denn wer weiß schon, ob sich die eigene Idee als Rakete oder Flop entwickeln wird. Eigentümer vermieten  allerdings lieber fünf oder noch besser sogar zehn Jahre. Hierauf haben sich Berliner Vermieter eingestellt. Durch Zugeständnisse seitens des Unternehmens, wie die Zahlung einer höheren Miete oder einer vertraglich festgelegter Ausstiegsoption, die zugleich die Zusicherung einer Entschädigungszahlung beinhaltet, wird beiden Bedürfnissen nach Flexibilität und Sicherheit Rechnung getragen. Für Start-ups, die Schwierigkeiten haben Büroflächen in der gewünschten Lage zu finden oder diese zu finanzieren, bietet Berlin ausreichend Alternativen, wie zum Beispiel innovative Co-Working-Spaces oder die klassischen Business Center. Berlin hat nach London europaweit die meisten Co-Working-Spaces.  
 

Vorteil durch Beratung – Mit Immobilienmaklern den Überblick behalten
 

Jeder Berliner Bürostandort besitzt sein eigenes Flair und ermöglicht dem Mieter, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Büroflächen zu wählen. Sich hier zurechtzufinden ist allerdings nicht immer leicht. Die Mandatierung eines Immobilienmaklers kann ein wichtiger Baustein bei der erfolgreichen Suche nach dem passenden Büro sein. Ein kompetenter Berater bietet Ihnen eine komplette Marktübersicht und gleicht das gemeinsam erarbeitete Anforderungsprofil an Standort und Büroflächen mit den bestehenden Immobilienangeboten ab. Außerdem unterstützt er Sie bei den abschließenden Vertragsverhandlungen mit den Eigentümern.
 

Provisionspflichtige Büroflächen in zentralen Bürolagen nehmen zu
 

Hinsichtlich der zu zahlenden Provision an den Immobilienmakler wird eine Spaltung des Büromarktes in der Hauptstadt deutlich. In den dezentralen Standorten ist es weitestgehend beim herkömmlichen Vergütungsmodel geblieben, bei dem die Provision für den Makler durch den Eigentümer beglichen wird. In innerstädtischen Lagen zeigt sich hingegen, dass aufgrund des Verhältnisses zwischen Angebot und Nachfrage zunehmend die Provision seitens der Büromieter geleistet werden muss. In der Regel beläuft sich diese in Berlin auf drei Nettomonatsmieten (entspricht der Kaltmiete).
 

Welchen Verhandlungsspielraum haben Berliner Büromieter heute?
 

Vor einigen Jahren galt der Berliner Büromarkt noch als ausgesprochen mieterfreundlich. Entsprechend groß war der Verhandlungsspielraum. Demgegenüber hat sich die Position der Mieter, insbesondere in den sehr begehrten zentralen Bürostandorten, heute verschlechtert. Dennoch sollte nicht voreilig die Flinte ins Korn geworfen werden und zumindest etwaige Möglichkeiten ausgelotet werden. Auch hier kann ein Berater hilfreich zur Seite stehen. Die Bezuschussung oder die Übernahmen von Ausstattungs-, Ausbau- und Sanierungsmaßnahmen sowie mietfreie Zeiten sind die Vergünstigungen, zu denen die Vermieter am häufigsten bereit sind.   

-> Zu den Immobilienangeboten auf dem Berliner Büromarkt